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Ein Wort von Herrn Hetzendorfv.Hochberg,
dem Theatraldekoratcur, dessen Contour Kieitt sosehr rühmtSie dürfen mir glauben, weder die poestische, noch die moralische Komposition taugt ecwaö:Haltung ist ganz keine beobachtet, ein grosser gelberFleck, in dessen Mitte Apoll weder steht, noch sitzt,sondern wie man sagt, hauzelt, denn man sieht nicht,woraus er sihe: die Figur des Apoll ist sehr uuedelund klein. Hingegen stehen drey Grazien auf einemFlecke, so eine Wolke seyn soll, in cmer ziemlichenHöhe, und dennoch in einer Tolossollischen Grosse',eine dieser Grazien, unter andern, hat ihr Gewandum den H^^ geworfen, wo der Maler eS völlig,wie ein nasses Gewand angelegt, und noch den Uebel-stand beobachtet hat, das Gewand, wo sich derA555>- theilet, mit einem Schatten hinein zu drü»cken, das sieht gerade zu, als hatte sich die Grazieunrein gehalten, und das Hemde wäre ihr angepicht.Hinter dem Schein des Apoll ist ein Adler mit demKopfe hervorragend, der, ich weiß gar nicht wie,dazu kömmt.
Von diesem Manne, dessen Theater alle sehr bunt«schackicht, unendlich chargirt, und ohne alle Wirkungin der Ferne sind, weil er die Vertheilung der Lichtmas;sen nicht versteht, und meistens das obere Licht, oderMittag annimmt, mithin keine grosse Parthien, kcüne Schlagschatten hat, welche so schöne Wirkung ma-chen, und eine Wirkung des Lichtpunkts von i o Uhrfrühe, oder gegen die Neigung deö TageS sind, vondichm Manne macht KleM so viel Aufhebens, und
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