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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
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von kürzlich einige Volker und König? erst durch denMieg uns bekannt wurden h). Der RHsl'n entspringtauf einem unzugänglichen und iahen Gipfel i) der.

A 2 tischen

gedirg der Cunbrer wird (wie beym Meist III. 3.)eben düftlhst erzahlt, daß er voller Inseln, undScandii;avien die berühmteste sey. S. den Plinius selbst am angef. Orte.

h) Nicht die enlfcrnkcrrn Feldzüge des Drnftis Germa-nicus, auch nicht die Kriege mit den Cakten, Swe-vcn, SarMaicrn unter dem Domitian , scheint Ta-citus hier im Sinne zu haben; denn wir lesen Nichtszu dieser Stelle von der Entdeckung'neuer Völkerlind Könige, allenfalls von unbewohnten Inseln,wohin die Römische Flotte bey dem letztern Fcldzugdes GcrManicus verschlagen wurde, und von kleinenKönigen: sondern wahrscheinlich die BritannischenFeldzüge seines Schwiegervaters, des Agricola, wo,nächst der Umschiffung Britanniens, die Britannische.Provinz erweitert, und noch undekaimte Lander z.E. die Ärcadcn, selbst die Insel Thulc, (S. Tacit.Leben des Agricola Kap. 10,22, 24,28,38.) ent-deckt > und die Orcadcu zugleich bezwungen wurden.Man bandelte auch aus den nordischen Landernnach Britannien.

I) Auf der Opcralp, einem hoben Berge neben demCrispalt, entspringt der Vorderrbcin; und dieseHäuptquelle scheint Tacitus gekannt zu haben : an dieandere Quelle auf dem LukeManNer (Luckmanierberg),daher der Mittelrhein., »>nd an die dritte^ auf dem

Berge