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seyn, i) In alten Liedern k), der einzigen Art von
Ge-
lind-waren mchr angebaut; an den Ufern Rheins gab es schon zur Zeit des Plinius ( S. dessen N. H.XV. 30.) Kirschbaume, deren Frucht der Farbe we-gen (sie war roth, schwarz, und grün zugleich) erstanzufangen schien, reif zu werden,
i) So schließt der Römer mit der Geschichte und San*derverfassung der Barbaren noch zu wenig bekannt.Die Geschichte lehrt aber, daß manche Völker, z.E. Griechische vor und nach dem Troianischcn Krieg,oft wegen Einwanderungen, oder zunehmender Volks-.Menge, oder wegen einer plötzlichen Naturcreigniß,oder aus andern Ursachen ihren Wohnsitz mit einemminder glücklichen, auch wohl rauhen und wüstenLande vertauschten.
fc) Rohe Volkslieder, worin das Andenken merkwür-diger Helden - Thaten, und National-Begebenheiten(man lernte sie auswendig, und sang sie öfters ab)verewigt wurden. Dergleichen Lieder findet manfast durchgangig, bey alten und neueren Völkern;so gar bey den wildesten: denn die Natur behaup-tet zu allen Feiten, und überall, ihre Rechte. S.Gogucts Unters, von dem Ursprung der Ges. K.und Wiss. Erst. Th. 173. ff. Tacitus gedenkt in sei-t\m Annalen (ll. 88.) solcher Gesänge der Cherus-ker, auf ihren glorreichen Heerführer Hermann,(Arminius): wie Schade, daß wir kein Volks -und Heldenlied mehr übrig haben! Eginhart erzahltin seiner Lebensbeschreibung Karls des Grossen (Kap.
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