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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
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gangen, und die Galler vertrieben hatten y), undjtzt Tungrer hiessen z), wäre», damals Germa.

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man (S. die folgenden Anmerkungen) daß langevor seiner Anknyft in Gallien (vielleicht auch lai,zvor dem Cimbrischen Krieg) der Name Gcrmcnien,und Germanische Volker e.njnrtc 1 und TacituSbraucht den Ausdruck neu, nur in Beziehuna aufdie vorgedachten deutschen Völkerstamme, und ausdem Munde derer, die es vielleicht sehr jang vorihm , versichert haben.

x) Oder dem Lande beygelegt worden.

y) Nämlich diejenigen, welche lange vor dem Cäsar sichim Belgischen Gallien niedergelassen haben. Nichtdie, welche zur Feit des Cäsars über den Rhein giengen. wie denn immer mehr Genuaner nachzogen,und sich in Gallien ausbreiteten (Cäsar Galt. Kr.

I. 31.) , so daß ibre Zabl sich damals auf hundertund Zwanzig tausend bclief; denn Cäsar traf schonGermaner in Gallien an: er nennt uns (Gall. Kr.

II. 4.) vier verbündete Stamme, die Condruscr, Ebu»roner, Careser, Pamaner, und Kap. 32. daselbstnoch die Segner; sagt auch von diesen fünf ©tarn*men, daß sie zu seiner Zeit den gcmeinschaftl. Na-men Gcrmaner- geführt hatten.

-) Aber hiermit sagt er nicht, daß sie schon damalsdiesen Namen führte«; wir finden ihn vielmehr sparbey den Alten, als beym Plinius, Tacikus, Aminiainus Marcellinus. Es schont in der Tdal, daß dernachher berühnite Name (S. Casarö Galt. Kr. VI.B