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worden, daß Anfangs der Sieger der Furcht wegenAlle Germaner genannt, hernach sie selbst sich den vor-gefundenen Namen beygelegt hatten. ***).
B 2 Drit-schicklich ausdruckte. Herr H. R. Adelung bemerktin seinem grammatisch » kritischen Wörterbuche derhochdeutschen Mundart, daß die nachmaligen Tung,rer (er folgt der Ableitung eines ungenannten Ver-fassers in den Hannoverischen Anzeigen des Jahrs1750.) zuerst die Deutische d. i. die Miirten, oderdie Verbrüderten, wegen der genauesten Vercmi-gung wider die Eallcr genannt worden waren, unddaß die Römer, diesen schwer auszusprechenden Na-mcn in ihre Sprache übersetzt hatten.
**+) Zuerst gab das kriegerische und siegreiche Volk imBelgischen Gallien sich und allen anderen Deutschenjenseit des Rheins den Namen Hermanen, der im-wer die Ueberwundenen an den Schrecken der ein-gefallenen Heere erinnerte: selbst den Anblick derGermaner konnten die Gallcr nicht aushalten, (das.
. Gall. Kr. l. 39.); und durch die Drohung, daß meh-rere Heere, (wie wirklich in geraumer Zeit ström?weise geschah) ihnen folgen würden, in noch grös-sere Furcht setzte, f) Hernach breitete sich der Na-
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f) Noch zu Cäsars Zeit (Gall. Kr. I. 3*1 vergl. ll. 4.) kamenstets viele Tnuscnde über den Rhein , daß deßwegen vvnganz @allica an ihn Gesandte geschickt wurden, die ihn umHülfe bitten mußten: und ii»4ten Kap. des IV. B. GallKr. wird ausdrücklich gesagt, der größte Theil der Bcigtxsey Germancr, die von Alters über den Rhein gezogen wö,ren, und die Galler aus ihrem Lande vertrieben hatten.