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Schlachten gehen, als den Ersten aller Helden b).
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d) Es gab viele Hercules, und gewiß hatten die Deut-schen, denen Leibesstarke und Tapferkeit recht eigen-thümlich waren, auch den ihrigen: aber den my«thologischcn Hercules der Griechen und Römerkannten in den alten Zeiten unsere Vorfahren gewißnicht, sie, die so lange ein eigenes, uiwcrmischtesVolk, und ihrer Religion, wie ihren Sitten, umverrückt treu blieben. Nach dieser und einigen an-dcrn Stellen des Tacitus (S. das yte Kapitel diesesB. und Annal. II. 12.) scheint es freylich, daß die*ser Hercules bey ihnen bekannt gewesen sey, undwenn man noch andere Nachrichten, auch die altendeutschen Kunstoriginale desselben (S. in Herrn H.N. Mcusels Geschichtforscher Erst. Th. die Schwa-bische Abhandlung über ein deutsches Amulet S. 122»149.) damit vergleicht, die Sache ausser Zweifel zuseyn. Aber die Alten mischten gern in die Erzah-lung von andern Nationen, wo sie nur Aehnlichkelk
- fanden, ihre Begriffe hinein; so auch Tacitus, derin diesem Stück den Römer nicht verlaugnet. DieDeutschen besangen in Kriegsliedern grosse Thatender Vorzeit; priesen ihren Hercules (er hieße nun
- Hermin, Crutzmanna, wer will seine Namen wissen?)und andere Nationalheldcn: Oft hörte man wahr-scheinlich in solchen Gesängen Her (S. Kap. 2.Not. **) Herl (tapfer), vielleicht auch Herkulle (r)Heeres * Haupt) S. d. Geschichtf. Erst. Th. S. 90.und lzz., vielleicht andere einzeln, oder in der Zu-sammensetzung, ähnlich klingende Wörter mehr; und
so