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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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bürg o), das noch p) bewohnt wird, erbaut q) und

ihm

VI. beschreibt, hinausgekommen. Wer ausserdenldas schlecht gebaute Schiff des Ulysses, feine undseiner Piloten so geringe Kenntniß und Erfahrungvon der See und Schissarth in ienen Zeiten erwägt,der wird sich bald von der falschen Sage überzeugenkönnen: so gewiß wir wissen, daß Lisboa so wenig,als Missingen in Seeland, von dem Ulysses denNamen habe, seit uns Bochart lehrte, daß Olisippo(Ulyssipolis, Lissabon ) aus dem Phönicischen her-komme, und da (Olisippo lag an einem Meerbusen)ein lustiges Ufer, oder lustiger Meerbusen bedeute,o) Diesen Ort nennt auch Tacitus in sein. Histor. IV.?z., und er ist daselbst zwischen Nuys (Neüß) undXanten zu suchen: S. Mehreres von dem Ort indem Wörterbuche.

p) Nämlich zu den Zeiten des Tacitus.

q) Es ist dieses Fabeley, wie alles, was hier von demUlysses berichtet wird; Ulysses konnte noch wem«ger tief in's Land kommen, und eine Stadt erbauen.Aber was diese Römer und Griechei, (denn nur voneinigen sagt es Tacitus ) auf den Irrthum von demUlysses leitete, wird schwerlich ausgemacht werden.Vielleicht hörten sie von einem Helden oder Abemteuerer, dessen Name mit Ulixcs Aeimlichkcit hatte,vielleicht MehrereS, waS mit feinem Schicksal ver-Wandt war: vielleicht trug auch der Name Herth(Erde ) oder ein anderes ahnliches Wort, das manguf dem Altar fand, dazu bey. Es war nun ein-

mal,