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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
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ihm den Ncimen gegeben r). Ein Altar soll sogar,dem Ulixes geweiht, mit dem Namen.seines Vatersjaerteö 8), einst an eben dem Orte t) gefunden wor-den seyn: und noch itzt waren einige Denk-und Grab«mäler mit griechischen Inschriften u) an der Granzs

von

mal, so viel man aus Seneca's besagtem Briefe(88) sieht, die Frage, oder der Streit: ob Ulysseszwischen Italien und Sicilicn; oder ob er überdie den Römern bekannte Welt weiter hinaus s»viele Gefährlichkeiten ausgestanden habe?r) In Handschriften steht zu Ende ein griechisches ganzuirlesbares Wort, das wahrscheinlich (Ulysses waria ein Grieche) am Rande beygeschriedcn war,und in den Text aufgenommen wurde; wir brauchenaber, da der Sinn hier voll und gut ist, wedereine der verschiedenen Lesarten (denn das griechischeWort wird verschiedentlich gelesen), noch die Lücke,die Andere zum Zeichen eines fehlenden Worts ge«lassen haben.

,) Auf dem Altar stand auch, der Sage nach, der Na--,ue seines Vaters Laertcs, also (nach der Deutungunkundiger Dollinetscher) beyde Namen, des Ulixes,dem das Denkmal geweiht war, und des Laertcs.

r) Nämlich z»> Aftiburg.

u) Mit griechischen Aufschriften. Man verstand dieses«wieder Context lehrt, von der Sprache, nicht bloßvon den Buchstaben: denn man erzahlt es, um dieNachricht von dem Ulixes zu stützen und zu bestärken.Aber die Leser des Tacitus können diese Worte ,

Denk-