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scheide ich nicht o). Doch will ich nicht behaupten, daßDeutschlands Bergadern kein Gold und Silber zeugen p}:
denn
©) Eine gedankenschwere und fruchtbare Stelle. Wohbchatige, aber auch schädliche Wi>-kuiigen hat von ieherdas Geld (in dem Sinn ist hier Gold und Silber zunehmen), und sein Gebrauch hervorgebracht. Beyscharfem Blick und tiefer Einsicht in die Folgen des*selben, konnte der philofophisthe Geschichtschreiber^der nicht bloß sagen rv'lt, daß Me Deutsche»?kein Gold und Silber bärtcn indem er den %wstand des verfeinerten Roins und der rohen uncul--tivirten Deutschem vergleicht, nicht anders urtheilen :„ich weiß nicht, ob die Deutschen zu ihrem Glück»der Unglück kein Gold und Silber haben." Eewollte seine üppigen und schwelgerischen Landslcutehier aufmerksam machen, und ihnen durch den Con->traft eine feine Lection geben. S. Deutsch. Merkuvsechsten Bandes erstes Stück, S. y6—106.
Z>) Er besorgt Mißvcrstandniß von Seiten des Lesers,und giebt deswegen zu verstehen, daß er von Goldund Silber als Geld, oder dem Gebrauch des Gel-des rede: „daß in Deutschland keine Gold und Sibderminen sind getraue ich mir nicht zu behaupten;ich bezweifle es auch nicht." Und in der That istDeutschland sehr reich an solchen edlen Metallen;besonders an Silber auf dem Harz, dem Erzgebirge ,in Böhmcn, Wirtembcrg , Hessen u. s.w. ; an Goldauf dem Harz, in Böhmen , Mahren, Tyrol, Salz-bürg «. s. w. Wch in Bäche« M Flüssen findet
man