ledü g) gehabt h) , die lang vorher bey sehr vielen wieeine Göttin i) angesehen wurde. Aber auch vor Zeiten
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«ach Italien zu Hülfe geben ließ: es waren beymHeer Alemannische Wahrsagerinnen, welche die Zeitder Schlacht vorschrieben / und deren Erfolg vorher-verkündigten."
g) Diese Jungfrau, sagt Tacitus (Hist. IV. 6t,), herrsch,te ivett und breit, d.i. nicht nur die Bructerer, ihreLandsleute, auch andere Völkerschaften, frag«ten sie in ihren Angelegenheiten um Rath, und unter-»warfen sich ihren Aussprüchcn. Ihr Ansehen stiegdamals vorzüglich, als Civ' .is (der Römische Namedes edlen Deutschen) gegen die Römer die Waffenergriffen, und sie den Deutschen Glück, den Römi-schen Legionen aber den Untergang prophezeiht hatte.Man wurde auch (Kap. 65. das.) nicht persönlichvorgelassen ; sondern Anfragen und Antworten gescha,hen von einem hohen Thurme, auf welchem sie wohn-te,. durch Mittelspersonen. Sie wurde endlich
tius Walder Erstes Buch IV. v. 90. f.) gefangen ge-ttommen und im Triumph aufgeführt. Dieser Vele,da folgte, der Zeit und dem Ruft nach, die Gannader Marcomannen.
h) Dder sagt Tacitus: Wir (Römer ) Haben sie keinengelernt, mit unseren Augen gesehen / als sie imTriumph aufgeführt wurde?
i) Als Orakel, oder als Prophetin, die mit der Gott«heit Umgang pflege, unter ihren Einflüssen weissage.