verehrte man eine Aurinia k), und andere mehr; nichtaus Schmeicheley; nicht daß man sie zu Göttinnengemacht hatte!).
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Neun-
K) Von dieser weisen Frau habo» wir weiter keine Nach,richt: Sie mag (wenn nicht etwa Aurinia oder Al-einia nur ein gemeinschaftlicher Name war, und Ta«citus ihn mit eincnl eigenthümlichen verwechselt hat)zuerst ausschliessungSweise ihrer Klugheit und Pro«xhezeihungen wegen, den Namen Alrune geführthaben, der nachher allen Magischen Weibern oderWahrsagerinnen beygelegt wurde, wie Jornandcsim.24st«n Kap. seiner Gcttischen Geschichte (S. 64z.Grottus Ausg.) gedenkt, daß weise Frauen bey denGothen in ihrer Sprache Aliorumnen (Alrunen)gcheissen hatten.
1) Nicht auS Vergötterung, sondern sie hielten wirklich(vergl. Tacit. Hist. IV. 61.) verschiedene prophetischeWeiber für Göttinnen; doch nicht, als ob man sieangebetet hatte: selbst von der Veleda behauptet ernur, daß man ihr inehr, als menschliche Ehre, erswiesen habe, ihren Aussprüchen, als Orakeln derGottheit, gefolgt wäre.