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ch Menschenopfer zu bringen c). Den Hercules und
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fammlungen das Andenktn ihrer Volks * Stiftet understen Helden mit einer Act von abgöttischer Berch-rung, die sie etwa den obgedachten Wcllkörpcrn wid»meten, un6 sangen dazu festliche Lieder. Wie ofthörte man da die Namen Tuist, Hermin u. s. w.!Tuist oder Tuit, welcher Name, da der phönizischeund ägyptische Tbaut Thot im Griechischen HermeSheißt, der Mercur des TacituS seyn mag, bedeutetenicht nur den Urheber der Ration, sondern auch (S.Kap. 2. Not. 0) d. B.) den Schöpfer, Vater, König,daß man also leicht und sehr schicklich diese Benennungauch von dem höchsten Wesen brauchen konnte. Oderwar der Name Wodan , den die Deutschen als ihrenStifter, die Sachsen und nordischen Völker als ihrenKriegsgott verehrten, schon da? Paul Diaconus sagt in seiner Langobardischeu Geschichte (I. 9.):„Wodan, — ist der selbst, welcher bey den RönlemMercur heißt, und von allen deutschen Völkern alsGott angebetet wird u. f. w." Und waS noch bc-merkt zu werden verdient: dem Wodan (Godan) wur,den besonders Menschen geopfert, wie hier Not. c)dem Mercur.
d) Sie halten es nach ihrer Religion für erlaubt. .*) Vergl. Mela III. 2,
0 Man bemüht sich vergeblich, bey diesem, und andernlauten Zeugnissen des Alterthums (vergl. Kap. 39.d. B.) unsere Ahnen von dem Vorwurf der Men-schcnopfcc zu befreycn: finden wir sie doch bey Völ-
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