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Opfervieh e). Ein Theil der Sweven 5)opfert **) auch der Isis g). Von dem Anlasseund Ursprung des ausländischen Gottesdienstes ***)
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und die Beylegung der romischen, ist bey ihm eingeringer, oder kein Fehler mehr), aber dort, wo erdem M«rs Menschen opfern laßt, und zu einem vor-züglichen Gott der Deutschen macht, mehr gefehlt.
*) Sie suchen sich dieselben gnädig zu machen.
e) Wie sie einer jeden Gottheit gewidmet sind: demWodan, oder Odin , opferte man z. E. auch Pferde;man glaubte, daß der Gottheit ein Thier angcneh,mer sey, als das andere.
f) Vermuthlich sind es dtejenigen, welche an der Ostsee oder dem Swevischen Meere nahe wohnten, als dieReudigncr, Awionen, Angler, Varincr, Eudosen,Eardonen, Rwithonen, welche Sweven einen eige-nen Bund ausmachten (S.Kap. 40. d. B.).
**) Tacitus sagt hier viel von den Opfern der Deut<schcn, da doch Cäsar (Gall. Kr. VI. 21.) dem ent,gegen zu seyn scheint. Aber Cäsar spricht sie denDeutschen nicht ab (S. daselbst MoruS Anmerk. inf. Ausgabe S. 211.); sondern er sagt nur, daß sienicht viel zu opfern pflegten, daß sie wenig ausOpfern machtcn.
g) Wenn wirklich der Aegyptische Hercules eine Colo*nie nach Germanien gcführct hatte, wie Bochart inseinem Phaleg und Canaan (I. 23.) annimmt; sowäre der Isisdienst crllardar und gewiß: aber wo
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