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eben der Versammlung (Einer von den Vornehmsten e),oder, der Vater, oder ein Verivandter den Jünglingmit Schild und Pftieme aus f). Dieß ist ihre Toga,und die erste Ehrenstufe der Zugend g): vorher einGlied der Fanulie; nun des Stm:t6 h). Auögezeichne«
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e) Vermuthlich ie nachdem einer sich in dem Kriege her-vorgcthan, und hierdurch der so feycrlichcn Hand«lung mehr Nachdruck gab; daher wobl auch in denMthresken Fallen der Fürst des Volks, oder deeHerzog.
f) Mit diesen Waffen wird hkt nicht auf den Untersschied der Reuter und Fußgänger gesehen: denn, obes gleich in dem 6ren Kap. d. B. von dem deutschenReuter heißt, daß er mit Schild und Pfriemen gcsnug hatte; so führte der Reuter doch nicht alleinEchild und Pfrieme, wie man auS dem angeführtei,Orte selbst sehen kann, wenn z. E. der Geschicht-schreibet ausdrücklich sagt: das Fußvolk verspreitetauch (d. i. ausser dem, daß es Schild und Pfriemehat,) Wurfgeschosse.
g) Was bey uns l Römern) die (männliche) Toga ist,das ist bey ihnen Schild und Pfrieme: der deutscheJüngling wird durch sie für mannbar und mündig er«klart, und fcyerlich eingeweiht; es war ein Ehren«und Freudenfest für ihn, in die Genossei.schaft deeRation aufgenommen zu werden, und die wichtigsteEpoche seines Lebens.
ti) N^t mehr der väterlichen Gewalt unterworfen,nimmt er nun an allen öffentlichen Angelegenheiten
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