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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
98
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teö Geschlecht i), oder grosse Verdienste I:) der Vat«rwürdigen bey dem Haupte (deö Volks) auch noch ganzjunge ieute 1): sie werden im Gefolge anderen Rüsti»gen und schon langst Bewahrten beygegeben m). Manhalt für eine Ehre, unter dein Gefolge zu seyn n).Das Gefolge hat sogar selbst nach der Wahl des Füh.

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Theil; wohnt den Versammlungen, Bcrathschlagun-gen und Heerzügen bey.

i) Abstammung von Königen und Fürsten , oder StammS-Häuptern.

fc) Besonders in dem Kriege.

1) Die Haupter des VolkS (vorzüglich die Herzoge)hielten Jünglinge aus den ersten und berühmtestenFamilien ihrer besonderen Aufmerksamkeit und Ach-tung werth: von dem Tagt der Einweihung an.Man ehrte hierdurch auch daS Andenken grosserMänner.

w) Ohngeachtet sie noch so sting sind, und erst wehr-haft gemacht wurden, gemessen sie schon den Vorzug,verdienten Krieasgefahrten beygezahlt zu werden, undin der Gescllschafft solcher erprobter Männer lernensie unter der Anführung ihres Fürsten.

v) Diesen ersten Jünglingen war es eine Ehre, in einerso würdigen Gefährtschast des Herzogs zu seyn; siefanden auch hier die beste Gelegenheit, sich zu voll,kommenen Kriegern i» bilden , und sich empor i»schwingen«