*--====»c&©e>c====-« 99rers seine Stufen o). Auch herrscht ein Wetteifer im*ter dem Gefolge, wer den ersten Platz bey seinemHaupte *), und unter den Hauptern, wer die mehre»sien und tapfersten Gefährten habe **). Dieses An-sehen , diese Macht, von einer grossen Schaar erlesenerJünglinge***) immer umgeben zu seyn p), ist im
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v) Der Herzog, oder das Haupt, nahm vermuthlich auchhier auf den Adel dieser Jünglinge, und auf die va-terlichen Verdienste einige Rücksicht, wie sie selbst dadie stärksten Beweggründe fanden, sich hervorzuthuiiund gleich groß zu werden.
*) Wer das Meiste bey ihm gelte; ihm an der Seitezunächst sey.
**) Sie waren ohngefähr, was die Celercs den Römi»scheu, und die Hippcis, ob sie gleich nicht zu Pferde,sondern zu Fusse dienten, den Laccdamonischen Köni-gin gewesen sind.
***) Keiner der Gefährten wurde int Gefolge alt: alleiimge und rüstige Männer, iene wenigen angehendenJünglinge ausgenommen, für die das Gefolge eineKriegsschule war; auch blieben sie, so lange sie imGefolge waren, unvcrheyrathet, da man zumal durchEnthaltsamkeit und spates Heyrathen (Cas. G. Kr,VI. 21.) sich grosses Lob erwarb.
p) Sie hatten sich als persönliche Gefährten, als Ge-tteue, ganz ihren Häuptern gewidmet.