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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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Wohnungen dulden sie b). Sie bauen sich abgesonderk,und hier und da an*), nachdem ihnen eine Quelle, ein

Feld,

.geben, und er selbst nicht aus Aegypten kam. Gabeer auch weitere Nachrichten: woher nach dem Tacitus tu dem kurzen Zeitraum die Menge Städte, derenBehauptung auch in der geringsten Zahl bloß durchdie Zcugittsse des spater lebenden Aminian. Marccll.an dem bereits angef. Orte sowohl, als auch in meh«rercn Stellen widerlegt wird? Die Städte und Ca-stelle in dem Gallischen Germanie», und auch dievon den Römern vor der Varischen Niederlage zwi»scheu dem Rhein und der Elbe erbauten Städte,gehören nicht Hieher. Man findet erst im fünfte»Jahrhundert einige Städte, die zu den Zeiten Carlsdes Grossen gewöhnlicher, und unterm Heinrich k.oder dem Vogler, sehr vermehrt wurden.

d) Ihre Neigung zur Freyheit war die Hauptursache;auch vermied man alles, wie Herr Möser sagt,wodurch man den Aufenthalt eines Feindes begün-siigen konnte.

*) Eben so erzählt (ich bemerke es, da Westphalen nochU&» ». hier und da das Bild von dem alten Zustande unseres

Vaterlandes ist), Herr Geh. I. R. Möser für dießund für's Folgende (in s. Osnabrückischcn Gesch.S. 4.):Merkwürdig ist es wohl, daß die wahrenLandeseinwohncr (er redet vom Srift Osnabrück) ins«gestimmt noch einzeln auf abgesonderten und insgemeinrings umher aufgeworfenen Höfen wohnen, welchesei,» allgemeines Maß oder Verhältniß zu einandee

haben.

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