114 *— =x§<$?>S>c=—$einem freyen Platz , es sey nun ein Mittel widerFeuerögefahr h), oder auö Unwissenheit im Bauwesen i).Selbst Bruchsteine k) und Dachziegel brauchen sie nicht;ihr Bauzeug ist zu allem*) unförmlich, ohne Ansehen undSchönheit 1). An einigen Orten m) übertünchen sieziemlich sorgfältig mit einer so reinen und gleissendenErde n), daß e$ Mahlerey odsr Farbenzügen ähnlichsieht. Sie pflegen auch unterirdische Holen zu graben,
und
manche nordische Hauser mit Gesträuche bepflanzt;Rauchfange und Fenster hatten sie nicht, und derFeuerhcerd war in der Mitte der Wohnung.
g) Oder mit einem Hofraum.
h) Dieser Ursache wegen baueten die allen Römer nichtan einander; daher die engen Gaßchcn zu Rom , daman zwischen den Hausern gehen konnte. Bey denDeutschen aber dachte man wohl daran nicht, obgleich ihre Wohnuilgcn der Feuersgcfahr sehr ausge»setzt waren/ wie auch Herodian im 2ten Kap. deS7tcn Buchs zu verstehen giebt.
5) S- die wahre Ursache in vorh. Not. b). Wir findenfast eben dieselbe Denkart noch bey den BeduinischenArabern, Mongolen u. a.
k) Unbehauene Steine.
*) Was sie bauen.
I) Sie nehmen die Materialien, wie sie sind > ohne ihneneine Gestalt oder Zierlichkeit zu geben; man bchiebund bezimmerte nicht erst das Holz.
rn) d.i. Stellen der Hauser , vermuthlich an den Hau»fern der Fürsten , oder der Vornehmsten.