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0U> fast die einzigen unter den Barbaren Z), begnu-gen sich mit Einer Frau e); etliche wenige auögenom.men f), die nicht auö Wollust, sondern des Standeswegen g), mehrere Verbindungen eingehen. Die Au6«stattung bringt nicht die Frau dem Mann h), sonderndich? der Frau dar i). Aeltern und Verwandte sind
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<ä) So nennten die Römer auch unsere Vorfahren, undTacitus verbindet hier (es ist den Römern gewöhn-lich) mit dem Begriffe, AliSlander, welchen daSWort bey den Griechen und Römern insgemein aus-druckt, auch die. Nebcnidee der Rohhcit; er verstehtdaber rohe und uncuitivirtc Völker. Aber sind dieDeutschen auch wirklich die Einzigen? Sie sind es,nir wp den Barbaren j die tie Aömer kennen.Tacitus, der kein Universalhistorikcr war, setzt nochheschciden hinzu: fast die Einzigen.
*) Vielwciberey ist bey ihnen nicht Sitte.
f) z. E. Ariovist, welcher (S. Cäsar G. K. 1.53.) eineSwcvin (ehe er noch über den Rhein gekommen war)und eine Schwester des Norischen Königs Vocionhatte. Sehr wenige, berichtet Tacitus: der grosseHerzog Armin z. E. begnügte sich mit Einer Gemahlin.
g) Aus politischen Absichten, vm durch Verschwagerungtlnd Bunbesgcnossenschast an Macht und Ansehen zugewinnen.
h) Wie bey uns Römern; auch bey den Gallern (CasapG.K.Vk. v).), und zwar Geld.
. i) Dem Tacitus scheint es vielleicht als Verringerungher Würde des Mannes, oder als Zeichen der Unter«
würfi^