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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
134
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i«4 $-~^<&£&<===-$sondert k), und die Tapferkeit sie erkennet *). Iung.singe heyrathen jpäcl); daher die unerschöpftc Manns-

kraft

daß der Herr und der Knecht, das Pferd, die Kuhund der Stier Eine Gesellschaft ausmachen-^ Ichsetze nur hinzu, daß Tacitus es wohl nicht alleinvom Haust, sondern auch von dem Felde versteht,S. die folg. Anmcrk.

fc) Wenn sie stark genug und zu den gewöhnlichen Q3e*schaftiglMHeti tüchtig sind, werden sie von ihrerbisherigen Lebensart abgezogen und zu dem gewöhnt(doch frey und ohne Zwang, S Cäsar '<&, Kr, lV. r,und vi 2i.), waS sie seyn, und einst dem Vater-lande leisten sollen. Noch ehe dieses geschiehet,brauchte sie schon die Muiter ( S. Kap. 15. ***)d. B, und Kap. 25.^)) im Hause und auf demF v-e ; und das Spiclcn selbst war Vorbereitung(S. z E. Kap. 32. *) d. B. Seneca vom Fern s. u.und ebendess. zssten Brief); aber nun nahm der Va-ter den freygeborncn Knaben, fernen Sobn, mit mrJagd (und auf den Vogel - und Fischfang ), lehrteihn reiten, die Waffen brauchen, und machte ihndurch Uebungen und Strapatzen zu einem Kriegergeschickt, daß er, mnn die Zeit kam, als waffen«fähig fcycrlich aufgenommen werden konnte.

*) Bi6 aus tapfern Handlungen die Freygeborncn er«kannt werden, oder bis die Tapferkeit (sie wird hiergleichsam personifizirt) solche alS ihre Söhne er-kennt; sie wurden in den Waffe,, erzogen und k*standig geübt-