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fraff m). Auch mit den Madchen eilt man nicht n):in gleicher Jugend und Größe vereinigen sie sich,gleich an Kräften; und auf die Kinder erbt die Star«ke ihrer Aeltern o). Schwester-Söhne werden bey
I 4 demI) Frühzeitig traten die Römer (schon Knaben von,vierzehn, und Mädchen von zwölf Iahren,) mdie Ehe; aber unsere Vorfahren haßten frübeEhen: es war bey ihnen vorzügliche Ehre (S. da»sar. G. Kr. VI. 21. vcrgl. Mcla III. z.) lang unver-heyrathet zu bleiben, und die größte Schande, vordem zwanzigsten Jahre mit dem andern GeschlechteBekanntschaft zu haben. Cäsar giebt auch an demangef. O. die Ursache davon an: sie glaubten, sprichtcr, daß Nattir, Kräfte und Nerven durch langeEnthaltsamkeit erst ihre Starke und Vollkommenheiterhielten. Die rechte Zeit des Hcyrathens kann manaus dem Cäsar so wenig, als aus einem andernSchriftsteller, bestimmen; aber doch beyläufig fin-den. Herr Geh. R. Springer meynt, daß hierWcstphaken wiederum Aufschluß gebe. Nach denneuesten Polizeygcsetzen, sagt er, dauert die Min-derjahrigkeit bis ins zoste, auch Z2ste Iahr; dasinddie Kinder erst im Stand, die Maycrstatte ihresVaters anzntrcttcn, und zu hcyrathcn u. s. w.m) Die volle Iugendkraft zur Ehe.
v) Auch die Madchen laßt man zu ihrer Reife kommenman verheyrathct sie nicht so geschwind.
0) Von so robusten (und keuschen) Aeltern erhalten di&Kinder gleiche Starke.