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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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stammte giebt es nicht t). Sind keine Kinder da; soerben die nächsten Verwandten *), Brüder und Ohei-me von väterlicher oder mütterlicher Seite. Je mehrVerwandte und Veft^undte u), desto größer ist dasAnsehen im Alter; kinderloser Zustand hat keine»Werth v).

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r) Es werden feine Testamente gemacht, daß auch An«derc an der Erbschaft Tlieil nehmen tonnten. Mansahe nur aus natürliche Billigkeit. Dieß dauertebis ins fünfte Jahrhundert.

*) Cchwerdt - und Spiltmagen.

u) Die man durch viele Kinder erhielt; eine zahlreicheFamilie haben, brachte auch viel Ehre.

v) Man gieng nicht, wie bey d?n Römern, um Kin«dcrlose herum, sie, wenn sie reich waren, durchEchmcicheleyen oder Ranke (S. Tacitus Annal.Xlll.52. Perronius Satyricon Kap. t 16. Iuvcnals Sa-tyrn XII. v. 93. folg.) an sieh zu ziehen, und zu.beerben.