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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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154
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gelassene sind nicht viel besser; als Knechte 1). Scl«ten haben sie einen Einfluß im Hause***), nie im Lan-be; ausser bey Völkern, wo Könige herrschen m): dennda steigen sie auch über Frcygeborne n), und über Ed,le o) hinauf. Bey den andern ist der Unwerlh p) derFreygelassenen ein Beweis von der Freyheit.

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Sechs

geschlossen war, also auch keinen Racher feines To--des fand. S. Kap. 21. a) d. B.

I) Sie galten eben so wenig bey der Nation, und muß-ten, wie die Knechte, in dem Stand auf National-nalrcchtc Verzicht thun.

***) Vergl. gegenwärtiges Kap. a) b).

m) Wo man Königen unterworfen ist, oder wo garDespoten sind. S. Kap. 43. zu Ende und 44. d. B.

») Von Freygcbornen, Edlen, wie auch von Sclavenoder Knechten S. Wörterb.

v) Germanen oder Deutschen , die nicht von Könige,,beherrscht werden.

P) Oder der Mangel gleicher Rechte mit den Freyge-bornen und Edlen, da sie im Staate nichts gelten,tiicht viel besser als die Sclaven sind.