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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
155
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I5S

i ^^^ te f" in »»Sechs und zwanzigstes Kapitel.

Von dem Ackerbau.

uchcr treiben und Zinsen sieigern a) ist ihnen im«bekannt; und so wird mehr gerhan k), als beym

Verbot c). Die Felder werden von Titten Wechsels«weise nach der Zahl der Anbauer in Besitz genommen;die sie dann unter sich nach Würo^uug vertheileil d).

Feld.

a) Beydes war ibrcr Frcybcit und Wirthschaft entge-gen; Geldzmftn hatten sie so nicht, da es ihnen(S. ob. Kap. 5. p)) an Geld fehlte.

b) Wird also besser vermieden/ als wenn Gesetze dage-gen gegeben waren.

c) Gute Sitten (S. ob. Kap. 19. am Ende.) wirkten beyden Deutschen mehr, als anderwärts Gesetze. Vcrgl.Tacit. Annal. VI. 16.

d) Tacitus gnippirt dem Cäsar nach (S. Cäsar G.Kr.VI. 22. und IV. 1.) und es scheint hier besonders,daß Tacitus, was ehedem gewesen ist, als nochallgemein erzählt. Das i6te Kapitel, (vcrgl. un46sten *) ) linsirs Buchs, enthalt wenigstens nichtgeringe Schwierigkeiten, oder gar Widerspruch.Es kann wohl hier, wie mich dünkt, von keiner

andern