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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
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der Ähnlichkeit h) und Trägheit der Galler j) unter-schieden würden. An dem Rheinufer selbst wohnen c-lj*ne Zweifel Germanische Völker, die Vangionen,Triboker und Nemeter. Auch die Ubier, welche doch,eine Römische Kolonie zu seyn, verdient hatten k), undsich lieber nach dem Namen ihrer Sn'srerin AgripKner 1) nennen lassen, schämen sich ihrer Abkunft nicht.Sie sind vor Zeiten herüber gekommen, und man hatihnen, nach Proben ihr^er Areue, das Rheinufer, umabzuhalten m) nicht um sie einzuschließen n), als Wohn-sitz angewiesen.

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Neun

h) Cäsar erwähnt nicht nur E'uunal in seinem GallischenKriege d-s Leichtsinns ur.d der Unbeständigkeit der

Galler.

i) -S. Tacitus Agricola Kap. n.

K) Wegen ihrer Ergebenheit und Treue.

l) Von der Enkelin des römischen Consuls Ageippa,der sie Zuerst über dcu Rhein führte,) der Kaiserinund Gcnmimn des Claudius: denn sie wurde an. demPflanzort (dem beungen Coiln) geboren, und hatteihn vergrößert und bevölkert.

m) Besonders die mächtig n und furchtbaren Sweven,oder eigentlicher die Chaitenj also glßichsaM zurBedeckung.

n) Vcrgl. Kap. 4. d. B>

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