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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
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162
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Neun und zwanzigstes Kapitel.

Von den Batavern und Mattiakern«

jN' c tapfersten unter allen diesen Völkern, die Ba«taver, bewohnen nicht nur ein kleines Stück vomUfer des Rheins, sonder auch eine I>,sel des Stroms a).Sie waren vormahls ein Stamm der Catten b); zogen

aber

g) Dergl. Tacit. Histor. IV. 12. und Annal. II. 6. S.von dieser Jnscl der Bataver (oder Rhcininscl), derenoberer Theil noch Bctanw oder Bctouv gencnnt, undzu dem Hcrzogihum Nicdcrgeldern gerechnet wird,das Wörtcrb.

b) Sie gehörten, (wie er a. angf. O. s. Histor. sagt)zu den Chattcn, als sie noch jenseit des Rheinswohnten: daher auch, die übrigen Nanien einigerOertcr, als Catwic im mitttaglichcn Holland, Cat-tcndrvek in der Provinz Utrecht, Cattcnsand in Flan-dern.

r) S- Edendas. Was es für Unruhen waren, und zuwelcher Zeit sie geschahen? sagt die Geschichte nicht;aber da Cäsar von den Batavcrn, als von einemalten gallischen Volke spricht, so muß sich doch dieBegebenheit lange vor dem Cäsar zugetragen haben.

Ä) e) Sie wurden Verbündete der Römer. So heissensie in einer alten Inscription (beym Iunius in s.

Batavia