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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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Seite
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aber bey innerliche» Unruhen in die Gegenden c), daßsie hier dem Rönu'schen Reiche eiiwerleibt wurden d).Ehre und Zeichen des alten Bündnisses sind noch das).Denn sie werden nicht zum Tribut erniedriget f): auchschmälert sie kein Zollpachter. Frey von Steuern undAbgaben, und nur zu Kriegsdiensten bestimmt, wer«den sie, wie Wehr und Waffen, für Kriegs aufbehal-ten g). In eben dein Verhältniß mit uns stehen auchdie Mattiaker k): denn die Grösse des RömischenVolks hat über den Rhein und über die alten Gränzen

i 2 des

Batavia S. 34.) Freunde Und Brüder des RömischenReichs , und in einer- andern (beym Gruker in s.Thes. Inscrip. S.72. Nr. 9.) Brüder und Freunde;und daher ihre Empörung unter der Anführung deSCivilis (E. Tac. Hist.IV. 14.', da man sie nicht,wie vordem, als Bmidgenossen, sondern als Scla«ven hielt.

f) Solches geschah nur überwundenen und umerroor*fenen Völkern..

g ) Im i2tcn Kap. des angef. O. sagr er: Nur (bewaffnuete) Maimschaft müssen sie ;um Kriege liefern.

h) Auch sie geben als Römische Bundesgenossen keineSteuern und Abgaben, und stellen nur Maunschaftzum Krieg. Dieser Ursache und ihres chatlifchei,Ursprungs wegen verbindet sie Taeitus mit den Ba«tgvern.