4) tLr ist also glaubwürdig, wenn wir nicht das Ge^gentbeil wabrnehmcn, oder die Sache selbst nichtso sevn kann. Nur finden hier keine Muthmassun-gen statt, denn leichter kann unser System falsch seyn.Daher gäbe ich ihm in folgenden Stücken keinenBeyfall.
a) In allen etymologischen Sachen. Da er nichtgermanisch verstand, und seine Sprache überdieseSdie freyen germanischen Ausdrücke^ zur Unterjochungzwang, so kommen bisweilen sonderbare Sachen vor.
b) In den Namen der Gottheiten. Hier spricht derRömer; in der Religion weniger, doch auch da mußman sicher gehen, weil er sehr oft seine Urkunde ent-weder mißverstand, oder von derselben hintergangenward. Dieses hat er mit allen seinen Landsleutcngemein. Sie verderben alle Namen, modeln alleReligionen nach ihrer ab. Mühsam ists dann, nachabgezogener Larve, den ursprünglichen Sinn zu mUdecken 14).
c) Auch in Ansehung der Nachrichten über die tiefer inGermanien liegenden Nationen bin ich mißtrauisch.Herr Scheid 15) verwirft sie ganz, indem er HerrnAncherseno Meynung folgende Gründe entgegen setzt:
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54) So klagt Vallancey im Essay on the Anticjuity o't the Insh
I.anguage. Dublin 772. 8. S> I?. Über die 3iom« und Grie>chen in Ansehung der Phöuizischen Nachrichten. BeymTaeituS erinnert es vorzüglich der V. der Geschichte derMenschheit aus den Annalen derDeutschen, im DeutschenMerkur, 1773. II. S.41.|j) In PVaefat. ad Eccardi Oiigin. Germ, p,43.