$-====*<$3£€*===-* II
«) Ans des L.ivius iindiplinius uns verlohrc» gegawgenen Büchern konnte er von der innern Beschaffen-heit und den Bewohnern Germaniens nichts schö-pfen, da es damals noch nicht so weit bekannt war.
ß) Auguftus Landkarte konnte immer da seyn. Mein,war sie richtig, und konnte sie es in Ansehung desentfernter» wilden Germaniens seyn?
Allcin, sie ganz zu verwerfen, wag ich eS nicht, da ichdO nicht weiß, welche Nachrichten er dabey benutzte,D) da ich keine andere Bemerkungen habe, die den ftiiw
gen widersprechen, undX) sich doch auch Sachen darunter befinden, die durch
andere Anzeigen bestätiget, oder in ein helleres Liche
gesetzt werden.
Aber sie als ganz richtig zu glauben, würde zu weitgegangen seyn.
5) Er beobachtet die genaueste Ordnung; alles muß auf
einander passen. Man finde etwas, das nicht zu»sammenhangt — dann versteht man ihn entweder,nicht, oder die Stelle ist verdorben.
6) Wo er nicht viel weiß, sucht er uns nicht mit Lügen zu
tauschen; wie z. (£. bey den kleinern oder tiefer lic*genden Nationen, über welche er geschwind hineilt.
7) Findet er Sacken, die ihm fabelhaft scheinen, so sagt
er's, und überlaßt jedem davon zu urtheilen, waser will. Keine Liebe zum Wunderbaren. Auch tinMerkmal, wie sehr er seine Quellen, seine Nachrichtttn durchforschte, ehe er ihnen seinen Beyfall gab,
V
N.A«k