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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
Entstehung
Seite
17
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Hieher gehöret noch die Literatur. Erst wollte ichvon allen Ausgaben dieses Buchs, von Kommentarien undandern den Verfasser betreffenden Schriften reden. Ichwürde ermüden; daher nur von den Übersetzungen etwas.

Mir sind folgende bekannt:

i Deutsche.

1) Bon Jacob Micyllus. Maynz 1538. F. Frrt. 1612. 8.

Eine ganz gute, aber gar zu sehr umschriebene Ueber«setzung. Sie befindet sich unter dem lateinischen Text. DieOrthographie ist ziemlich die, wie sie RIopftock cinzufüh-ren wünschte. Das Leben des Agricoltt, und der Dialogüber die Redner ist nicht übersetzt.

2) Von Rarl Melchior Grottttz von Grodnow, odee

dem Behütenden, Mitgliede der fruchtbringenden

Gesellschaft. Frft. 1657. 8.Ein ellenlanger Titel ziert diese elende Uebersetzung.Seine Sprache ist ganz pöbelhaft. Fehler wider den Sinnsind vollauf; und auch an andern Fehlern ist großer Reich-thum.

3) Das alte Teutschland, oder R. Ä. Tacitus von der

Lage, den Sitten und den Völkern GcrmanienS/übersetzt (von I. T. Iablonsky >. Bei lin 1724. 8.Diese Uebersetzung ist ganz ertraglich, sie ist treu undkurz; nur die Sprache zu wenig edel, aber dies ist einFehler seines Zeitalters, in welches auch die jetzt wenigerbrauchbaren Annicrkungen geboren.

4) Mit lateinischen Noten, von einem Ungenannten. Halle

725. 728.

Aus Herrn Schummels Ucbersetzer-Bibliothek zu ur-theilen, muß sie sehr elend seyn 20).

5) Des

10) S.,7-, ;

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