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vaterländischen Religion zu entsagen, und wer nicht gehorch-te, mußte sür seine Freyheit, ia für sein Leben fürchten.Nun schrieen diese würdigen Bekehrer doch über den Wider-stand, den ihre Lehre gefunden habe, über die Hindernisse,welche ihnen der Teufel im Weg lege, und über den hart-nackigen Unglauben deutscher Völker. — So einseitig dieseBeschreibungen aber sind, so dienen sie doch, das große 2ln*sehen zu beweisen, daS Wodan bey den Deutschen hatte.Selbst die zur christlichen Lehre übergetreten waren, verehr-ten ihn noch in der Stille, und man setzte in den Bekeh-rungseid ausdrücklich: ich schwöre, dem Wodan nicht mehczu dienen iZ).
Ich weiß nicht, ob mit der großen Ehrfurcht, welchedie Deutschen diesem Gott bezeugten, die Meinung derervereinigt werden kann, welche ihn sür des Hengists undHorst's Ururgroßvaler halten, der im dritten Jahrhundert
g 4 gelebt
,z) Die AbschwörungSformel, welche der Paderbornische Bi«schaff Ferd. v. Fürstenberg, ju Rom in einer Handschriftfand, heißt nach Ioh. Geo. Eckards Emendation also:Forfachistu Diabolae ? Schwörst du dem Teufel ab?
Ec forsacho Diabolae. Ich schwöre dem Teufel ab»
End alhim diabol gelde - Und allerGescllschaft deSTeufelS?End eifbHachoailorndia. Ich schwöre aller Gesellschaft de5
bol gelde. Teufels ab.
rnd allum diabol-^ercum? Und allen Werken des Teufels?Endcckoriacboallomdia. Ich entsage alle» Werken undboiesWercun.endWordum, Worten des Teufels, dem
thirna erende, Woden (viel, Wodan und der Sachseir
leicht Thunaer end^oden Ocin, und allen bösen Gei-demTHor undWodan) end stern, welche ihre Gesellschafs
Laxen Ote, ende allem thern Ut sind-
imholdiim, [de hira genotas
fint.