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und den aussrichtigen und festen Vorsatz fasset / nichtmehr als ein Unweifer/ fondern als ein Weiser zuwandeln/ und die noch übrige Zeit feines Lebens al-lein zur Verherrlichung des so viel Jahre von ihmbeleidigten und geschändeten Gottes , und zur Ernst-lichen Auswirkung feiner/ fo lang verfcherlzten undfreventlich verwahrlosten Seligkeit auszükauffcnund anzuwenden.
A Und daher heist es auch eine Busse zu Gott : weilder von Gott und dessen feligen Gemeinschaft ent-fernt und ausgeschlossen gewesene Sünder durchdie Busse wiedrum zu Gott und dessen Gemein-fchaft gebracht wird. Indem dadurch die Sünde /als die einige Ursache der Trennung und Entfer-nung/ aus dem Wege geraumer/ und der nunmehrkräftig veränderte und in das Bild der HeiligkeitGottes anfänglich vergestaltete Mensch wiederum inLiebe mit Gott als feinem Bundes-Gott und höch-sten Gut vereiniget wird; So daß er mit Verleug-nung der gantzen Creatur/ und aller fündlichenEr-getzlichkeiten / die Gemeinschaft Gottes in Christozum einigen Vorwurffeiner Begierden/feiner Freu-de und feiner Belustigung; und dessen Ehre zumeinigen Zweck feines gantzen Lebens machet. Dahinzielen folgende Ermahnungen: Der Gottlose ver-lasse seine N)ege/ und der Uvelthater seine Ge-danken / und bebehre sich zum HKrrn / fowird er sich sein erbarmen / und zu unsermGott / denn bey ihm ist mel Vergebung. Afi.v.7. vergl. Ioel Ü.12..1Z.b. Hieben füget er den Glauben an unsern HMrrn
IMsum Christum. Da wir den Vorwurf
des Glaubens zu betrachten haben. K Die ^hat
des Glaubens selbst.
Der