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/Z. Uttl aber an der durch Christum zu Wege gebrach-ten Seligkeit Theil zu empfangen/ mW man anihn glauben. Eine ausführliche Beschreibung desGlaubens wird Niemand vors Gegenwartige vonuns erwarten. Wir mercken nur kürzlich an / daßder wäre und seligmachende Glaube wovon hie al-lein die Rede ist/ nichts anders sey/ als diejenigeThat einer durch Gottes Gciji erleuchtetenund begnadigten Seele / wodurch dieselbe mitverleuchnung aller eignen weißheit/ Gerech-tigkeit und Stärcke/ aufrichtig und crnjAichbegehret / allein durch Christum weiß / ge-recht/ heilig/ herrlich und glückselig gemachtzu werden.
f Man glaubet aber ins Besonder an Ihn alseinen JMsum/wenn man mit verwerffung allerfalschen und unvollkommenen Ursachen der Selig-keit/ Ihn allein vor seinen einigen und vollkom-menen Heyland annimt/um durch Ihn nicht nurvon der Sünden schuld und Straffe; Sondernauch von derselben Herrschaft erlöset/ und zu ei-nem Vorwurfseiner Liebe und Wercrzeug seinesRuhms gemacht zu werden. Luc. i. 74 75-
ff Man glaubet an Ihn als Lhristum / wennman Ihn vor den in dem ewigen Friedens Nahtvon dem Vatter verordneten/ in der Zeit verhcissenen / und mit den: H. Geist gejalbten warenMessiam erkennet / und Ihn als Prophetenzur Weißheit/ alsAohen-priester zur Gerech-tigkeit/ und als ^omg zur Heiligung ergreiffet.iCsr. i. zo.
fff Man glaubet endlich an Ihn als feinenHMrrn/wenn man / mit gantzlicher Absagunqalles Welt- und Sünden-Dienstes/ und mit ver-leuchnung