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Ephesus so wohl von seinem aufrichtigen Wandel ins ge-mein; als von setner Treue in seinem Lehr-Amt desto kraptlger zu überzeugen/ so berufft er sich auf ihre selbsteigeneGewissen/ wenn es ;n ihnen deist: Ihr wisset es. Ihrwisset von dem Ersten Tage an/ da ich bin in Asiam rom-men/ wie ich alle die Zeit bin bey euch gewesen / u. s. si Einegleichmäßige nachdrückliche Bezeugung thut der Apostel auchanderwcrts an die TheWonicher/ so wohl in anschung sei-nes Wandels ins gemein/als seines Lehr-und Apoftel-Ätntsins besonder/ wenn Er sich iThessll.^i —6. also außlaft:Denn auch ihr wisset/ Lieben Bruder/ von unseremMingang zu euch / daß er nicht vergeblich gewesenist; Gondern als wir zuvor gelitten hatten/ und cle>schmähet gewesen waren zu Philippen / wie ihr wis-set/waren wir dennoch freudig in unserm Gott / beyeuch zu sagen das Mvangelium Gottes / mit grossemDampfen: denn unsere Ermahnung ist nicht gewe-sen zu Irrthum/noch zu Unreinigkeit/ noch mit Ltst;sondern wie wir von Gott bewähret sind/ daß unsdas ILvangelium vertrauet ist zu predigen / also redenwir/ nicht als wolten wir den Menschen gefallen/sondern Gott / der unser Hertz prüfet. Denn wirnie mit Gchmeichelworten sind umgangen / wie ihrwisset/noch dem Geitz geftellet; Gott ist des Zeuge:haben auch nicht Mhre gesucht von den Leuten/ we-der von Kuch noch von andern. Und ^ 10. n. i».Des seyd ihr Zeugen/ und Gott / wie heilig und ge-recht und unsträflich wir bey euch / die ihr glaubigwäret / gewesen sind. ZVie ihr denn wisset/daß wir/als emVatter seine Rinder/einen jeglichen unter euchermahnet und getröstet; und bezeuget haben/ daß ihrwandeln soltct wurdiglich vor Gott / der euch beru^fen hat zu seinem Reich / und zu seiner Herrlichkeit.Also auch hie: Ibr wisset von dem Ersten Tage an / u. s 5
E iij Gewiß-