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fterniß/ und zur beforderung der Warheit und der Gottsce-jigkeit aus! damit diese gute Stadt eine beständige Herber-ge der Rirchen seyn und bleiben möge.
Gehabt Much wol)!'. Hochgeehrte Herren Ambtsge-nossen. Ich dancke Ihnen vor die Liebe und Hülffe die Sienur erwiesen haben. Der HErr wolle es Ihnen nie man-geln lassen an nöhtigen Kräften des Leibes und der Gnaden/um das Ihnen anvertraute wichtige Ambt mit vielein See-gen wahrzunehmen. Er Schencke Ihnen einen solchen Mit-Arbeiter wieder/ der die Hcerde Christi getreulich weyden/und mit Ihnen ein Fürbild der Heerde seyn möge: damitSie/ wenn IEsus der Ertz-Hirte erscheine!: wird/ die unver-welckliche Krone der Ehren mögen davon tragen?
Gehabt Much wohl! Hochgeschätzte Herren / denender Van dieser Kirchen anvertrauet ist. Iebovah / derSie in dieses Schwere Ambt gesetzet hat / drucke das Ge-wicht desselben immer kräftiger auf ihre Hertzen. Er gebeIhnen nöhttgeWeißheit/ Fürsichtigkeit und Gnade/ um je-derzeit/ insonderheit in den gegenwartigen Umständen'/ mitvereinigten Hertzen/ ohne fleischliche Absichten / solche Mittelzu berahmen und solche Vorschläge zu thun / die nicht so sehraufden ausserlichen / als wohl fürnemlich aufdminwen-digen Van und Wohlstand dieser Zahlreichen/ und aus soviel unsterblichen Seelen bestehenden Gemeine abzielen mögen ?Der HErr lasse es diesem Zion nie an treuen Wächternmangeln / die den gantzen Tag und die gantze Nacht nichtschweigen mögen/ biß Jerusalem gesetzet und anfertiget seyzum Lob auf Erden! Gutes und Barmhertzigkeit müsse Ih-nen folgen ihr Lebenlang / und sie müssen bleiben in demHaufe des HErrn in die lange der Tagen?
Gehabt Much wohl! WerthesteBrüdere in Christo/die Ihr das Ambt der Mtesten dieser Gemeine bekleidet/und denen die Versorgung der Armen an derselbenaufgetragen ist. Suchet Euch jederzeit als solche Eltesten
zu