26o Tap.-V. ^srtgeseyte Nachricht

dem hebräischen Alphaber geben lassen. Weil nun die-ser der dritte gewesen, so hätte er den Nahmen Gimelerhalten. Herr Schötcgen aber muthmasset, er hattsvielleicht Joachim geheissen, welchen Namen man her-nach abgekürtzt hatte, wie man denn fände, daßehe-dessen Joachim, Achim, und Lbim geschriebenworden wäre, und aus Chim hatte man hernachChimel gemacht. Anfänglich war er in der Hofbuch«druckerey Setzer, hernach trat er mit Matches Stö-ckeln in Gesellschaft, und endlich wurde er 'Hofbuch-drucker. Daß er sich mit der Hofbuchdruckerey »achAnnaberg begeben, erhellet zwar aus einigen Schrif-ten, allwo man am Ende ließt: gedruckt zu Anna-bürg bey Gimel Bergen, warum aber dieses ge-schehen, ist unbekannt. So viel weiß man wohl, daßGimel Sergen die Hofbuchdruckerey eine Zeitlangverlohren haben muß, weil er sich eifrigst bemühet nurreine evangelische Bücher zu drucken,. welches die da-maligen Cryptocalvinisten nicht vertragen konnten.Zm Jahr 1591 hat er aber selbige, nach Absterbet?Andreas Morgenroths, wieder erhalten und sichhernach ein Hauß in der Moritzstrasse gekauft. Wenner gestorben, kan ich nicht berichten. Weil sich nunvon ihm noch einige Nachkommen finden, so will ichHerrn Gchötrgens Tabelle auch hersetzen.

Gimel Sergen !. lebte 158a. und hatte dreySöhne.

1) Christian!. 1607.

2) Johann.

z) Gimel ll. welcher ,637. gsstorbenist, undseinGeschlecht alleine fortgepflantzet hat. Er hat-te nemlicb gezeuget: