von einig?»! Buchdruckern. .. -28l
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Nach dessen Tod setzte die Wittwe die Buchdrucke-rey durch ihren Schwiegersohn Johann Rh«mbafort, welcher sie hernach 1595 als sein Eigenthumübernahm. Dieser Johann Rhamba muß alsovon seinem Vater gleiches Nahmens wohl unterschie-den werden. Er war zu Leipzig 156z gebohren,und wurde von seinem Vater zu denen Sprachen urwWissenschaften fleißig angehalten, aus der Absicht,daß er sich dem Stuviren widmen solte Alleine erhatte einen sonderbahren Trieb die Buchdruckercyzu erlernen, dahero er bey seinem Herrn Vater in disLehre trat. Nach ausgestandener Lehre aber besuchteer die vornehmsten Buchdruckereyen im Reiche, inder Schweiiz und Holland . Endlich kam er nachGörlitz , allwo er von Herrn Futschen als einSohn seines ehmcchligen Herrns liebreich aufge-nommen wurde. Seine Liebe gegen ihn gieng soweit, daß er ihm seine einige Tochter Marcham imJahr 159k. zur Ehefrau gab. Anfänglich stundeer seinem Herrn Schwiegervater bey herannahendenAlter und Schwachheit treulich bey; Dergleichen erauch nach dessen Tod seiner Schwiegermutter that,bis er endlich -595 nach derselben Tod die Drucke-rey eigenthüMch übernommen hat. Sobald erdemnach selbige erhalten hatte, so verdoppelte er gleich-sam seine Sorgfalt, diese bisher berühmte Druckereyin ihrem alten Ruhm nicht nur zu erhalten , sondernauch selbiqen zu vermehren. Er ließ zu dem Ende aufseine Kosten eine eigene Schriftgieserey anlegen, da-mit er niemahls weder an der Menge noch an dez
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