< i8 )
Es ist der nehmliche Uckcnbüsser und Reimfüller, der inder vorigen Fabel bey uns ganz weggeblieben war, undin dieser bey uns mit einem so schönen und passenden Um-stände ersetzet ist, daß wenn der Dichter auch nicht wirk-lich so geschrieben;
Ein schaf der vierd geselle was
Sie lebten am ersten ane haß:
er doch ohnstreitig so hätte schreiben sollen.— Ich glaubenicht daß es nöthig seyn wird, noch mehr als eine einzigeProbe anzuführen; die ich jedoch mit Rücksicht auf einenanderweitigen Umstand wählen will. Es ist die bekannteFabel von dem Varcr, dem Sohne, und ihrem tLfel;nach der Ordnung diezrocy und fünfzigstem der neuen,und die sechs und vierzigste in unsrer alten Ausgabe»
(46.)
Eins mals zn markte für ein man
Seinen sun er zu ym nam
Einen esel darzu das
Er bester gcreitcn mochte das
Auffden esel saß der man
Seyn sun muffe gan
Mit ym er her zu reiten nicht
Nn fugt es sich von geschieht
Das ym leur entgegen kamen10. Die groß wunder uamen
Sie sprachen alle wie der man
Reit und lest den jungen gan
Ließ er den knabcn reiten
Und lief dem knaben pei der feiten,5. Daran thet er vil paß
Do der alt erhöret das
Von