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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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I.!t>. IV. IZ. dormx sitienZ.

- 14. ?uer et Zcorm'us.»' rZ- I^ulex et Lsmelus.

-- 21. Oviz et Lornix.

Ich sehe wohl, was man zur Entschuldigt'ng desNilant hier sagen kann. Von diesen 20 Fabeln, kannman siigen, sind nur zwey, welche ganz und gar bey ihmvermißt werden, uehmlich die izte und i^te des viertenBuchs. Und dieses sind eben dieselben, welche, wie schongedacht, selbst in dem alten Drucke mangeln. Die übri-ge!? achtzehn hat er deswegen Übergängen, und aus demalten gedruckten Romulus uicht mit iu den Anhang über-getragen, weil sie alle schon bey seinem AnonymuS vor-kommen.

Aber doch, antworte ich hierauf, nicht völlig so vor-kommen, daß sie ganzlich vernachlaßigct zu werden ver-dient hätten. Nicht zu gedenken, daß doch auch in seinemRomuluS mehr als eine Fabel anzutreffen, die wir gleich-falls schon bey dem Anonymus gelesen hatten. Und wasift dieser Anonymus überhaupt viel anders, als einschlechter verstümmelter Romulus? Ja ich würde sage,?,er sey ganz und gar nichts anders, wenn er nicht aller-dings noch verschiedene Fabeln enthielte, welche der voll-ständige aus vier Büchern bestehende Romulus uicht hat.Diese sind die 2, 6, 8, 19, -4, 25, zo, Zi,32, 34,Z6, ZZ, Z7, Z8 und 6?ste; worunter die 2, Zi, Z2und 5?ste, Fabeln des Phadrus sind. WaS sich ausdiesen dem Anouymus eigenen Fabeln schließen läßt, willich ein andermal anzeigen, wenn ich einen sonstwo be-merkten