der Urheber ist, einem Kardinale Amonius Cerdanuszugeeignet hat, der 14.59 gestorben; die Fabeln des No-mulus hingegen in Handschriften vorkommen, die offen-bar vier bis fünfhundert Jahre älter sind. Wer sonstRimicius gewesen, und wuS es für Streitigkeiten überseinen Namen setzt, davon kann man den Kardinal S.M-rmi in seiner Einleitung zu den Briefen des FmnciscusAarbarus(^), vornehmlich aber in seinem Schreibenan Gctzeihornen beym Freyrag, (^), nachlesen»Mir kömmt es hier nicht sowohl auf seine Person, alsauf das an, was er wirklich geschrieben, und was er nichtgeschrieben.
Rimicius hat das leben des Acsopns, und Fabelndes Acsopns aus dem Griechischen übersetzt. Das istunwidersprechlich. Ob er den Druck dieser Uebersctzungselbst erlebt habe , getraue ich mir nicht zu sagen; da, wieschon gemeldet, der Kardinal welchen: er sie zugccignet,be-reits 1459 gestorben. Aber gedruckt wurde sie doch; undzwar schon 1476 zn Mayland. Labricius hat nureine spätere Ausgabe von 1480 gekannt; aber jene früherehat Quirini selbst vor sich gehabt, und in dein angeführ-ten Briefe beschrieben. Ich finde sie in unserer Bibliotheknicht; G.liirmi sagt auch nicht, was sie für Fabeln cut-halte, als welches zu seiner Absicht nicht erforderlich war:eine Stelle jedoch aus einer sogenannten ^nacepnulaeolistcuiu5 operis, welche er ganz beybringt, würde alleinmich dieses Punktes wegen ausser aller Ungewißheit setzen.Rmncius sagt nehmlich: Huocl vero lonZe plures
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(*) Diatr. pi-sell. ?srd. I. csp. 4, §. 7.(") 'I'cimo 111. Hppi>i-»t. litter. Hppenä.