!Narchraler nehmlich, welcher für gut fand, dasSchickardsche Werk in seinem Namen dem Kayfer Ferdi-nand dcm l. zuzueignen, versprach in der Aischrift, das Tür-kische Original in die Kayserlichc Bibliothek zu liefern, sc»bald als Schickard mit seiner Arbeit vollends zu Standeseyn würde, oder auch noch eher, im Fall es der Kayscrzu sehen begierig seyn sollte. ^utoZrapnum iplum, sagter, lud HquilT liZnis psrtum, scl ejus6em H^mlseremittsm, in ^ugullsli LibliotKecs reponencZum: c^uockvel tunc 5et, cum cTters erunt expolita I.at!ne, ve!nunc liittim tscere psrstus lum , ii 8g. l^lt8. Va, vitenci!6elie1erio ita jullerit. Wer sollte also nicht glauben, daßdieses wirklich geschehen? Wer sollte sich einbilden, daßein Schaß , welcher der Kayserlichen Bibliothek hier sofcyerlich angetragen wird, irgendwo anders zu suchen seyilsollte, als in ihr?
Und gleichwohl ist er es. Denn mit einem Worte:nicht Wien, sondern Wolfenbüttel besitzt ihn, diesen SchatzeBey uns muß ihn der Gelehrte suchen, welcher Lust undKräfte hat, Schickards Arbeit zu berichtigen oder fortzu-setzen.
Ich bin gewiß, daß ich hiermit etwas anzeige, wel-ches der Anzeige um so würdiger ist, je unbekannter esschlechterdings geblieben. Wenn selbst der Geschichtschrei-ber unsrer Bibliothek, Burckhard, etwas davon gewußthat, so hat er doch nichts davon gemeldet. Und ebendieses gilt von allen andern, die entweder von den Selten-heiten der berühmtesten Bibliotheken überhaupt, oder derunsrigm insbesondere, mehr oder weniger geflissendlich,gehandelt haben. Als neuerer Zeit noch SauNMrren
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