Solchs laß dir seyn ein trcnwen Rath,Merk zeitlich drauf, und nit zu spat.
Sibylla, die fromb.HerzoginVon Clev, ja war die Schwester dein,O Prinz von Clev, die hat gcporn
Iohan Friedrich, der jetzt den ZornDer Pfaffen tragen muß allein.
Die Sach laß dir befohlen seyn.Die Noth ist jetzt vorhanden hart,5zo. Nit einer auf den andern wart.
Euch Reichstätr, bitt ich, thut gemach.Bedenket vor gar wol die Sach,Des' Geldes habt ihr nit zu viel,
Verschütt es nit zu diesem Spiel.
Ihr von wiryburg, denkt wol daran.Was Spiel ihr habr gefangen an.Ihr habt gebrochen Brief und Eydt,
Gcsrifftet Jammer und groß Leydt,Geistliche Leute wollt ihr seyn,540. Darumb folgt anch der Lehre feinGeistlicher Schrift, und merket wol.
Wie jedermann vergeben sollSeim Nechstcn alle seine Schuld,Daß ihr behaltet Gottes Huld.Grumbach ist cuwer Lehenman,
Hat ewern Stifft viel Trenw gethan.Weil er euch treuwlich dienet hat
Mit feiner Ritterlichen That,Ob er gleich irgcnds Unrecht than,550. So will er sich doch weisen lahn,Horatio ein Missethat
Vergeben ward shn allen SchadI