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rem ?aulum 8ilenriarium clgrum remporiku? Lvnlr-mtl-nl ?orpK^roKeniti. Ich will von dieser Meynung, denVerfasser betreffend, am Ende reden; nnd hier nur so vielanzeigen, daß sich besagte 'Abschrift unter unsern GudifchcnManuskripten nicht findet, auch nicht einmal in dem ge-druckten Verzeichnisse derselben aufführet ist. Ein Ab-gang, der einem Gelehrten in Deutschland , welcher aufdie Nachwcisung des Fabricius gerechnet hätte, nicht an-genehm zu vernehmen seyn dürfte! Und diesen allenfallsdeßwegen schadlos zu halten, sey es mir um so viel mehrerlaubt, meinem Einfalle zu folgen.
Ich denke auch, daß es so ziemlich eine volle Schad-loshaltung seyn soll. Denn allem Ansehen nach, ist unserManuskript wenigstens eben so gut, als das zu Florenz ,von welchem die Abschrift des GudKw genommen war,und welches wir nun aus dem ^andmius näher kennen,in dessen (üataloAo LocZicum (ZrsecorumIZii'üorKecT I^u-zentignT, ?om, II. p. 2 s6. es noch unter eben der vomFabricius bemerkten Nummer vorkömmt. Es heißt da-selbst LaclexQrscus ckart^ceus in 4. min. 3aec XV.cnaraÄere ut plurimum minuto et evaniclo. Hiergegennun unser Mannseript gehalten, so ist es von den: nehm-lichen Formate, aber von durchaus gleicher, nicht allzu klei-ner, leserlichen Schrift. Auch ist es zuverlässig älter; dennes ist aus dem vierzehnten Jahrhunderte, wie solches nichtallein der Augenschein glauben läßt, sondern auch die Jahr-zahl bezeugt, die eine neuere Hand auf den Schnittgeschrieben, und die sich irgendwo in dem Codex selbst fin-den muß, wo ich sie aber noch nicht entdecken können»Etwas besonders ist hierbei) noch dieses, daß in demFlo-
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