^ ^>ch überlege, daß einige von meinen Lesern glauben-D dürsten, nicht zeitig genug erfahren zu können, wases mit den obgedachten Stellen des Anrc>NlttUS(') für eineBewandtniß habe, von welchen Vsndüii vorgiebt, daßsie noch ungedruebt, und in einigen Handschristen derHer-zoglichen Bibliothek zu Florenz zu finden waren. DieSache läßt sich, an und für sich, gar wohl denken. Denndas Buch des Antoninus bestehet aus lauter einzeln, nurwenig zusammenhangenden Betrachtungen, von welchensich in den Handschriften, aus denen die bisherigen Am--gaben besorgt worden, gar wohl einige könnten verlohrenhaben. Wenn sich diese nun sonst wo wiederfanden; ge-setzt auch, nur in einem Auszüge des Ganzen, nach wel-chem man ihnen ihre angebohrnen Stellen in diesem Gan-zen nicht anweisen könnte: so wären eS doch noch iin-mcr so viele kostbare Perlen, die sich mehr durch ihren eig-nen Werth, als durch die Ordnung, in welcher sie aufge-reihet sind, empfehlen. — Ich will also die versprochn«,'genauere Anzeige, gleich itzt beyfügen.
Herr BattdiNl, wie bekannt, ist Vorsteher' genann-ter Bibliothek, die fönst den Namen der Medice« oderL.mzrenrlcma führet; und hat die Griechischen Handschrif-ten derselben in drey Folianten beschrieben, wovon der ersteim Jahre 64, und der dritte nn Jahre 70, ans 5icht ge-treten. Wie viele Mühe ihm dieses Werk müste gekostethaben; wie vielen Dank ihm die Gelehrten dafür schuldig
sind;
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