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Man wollte wissen, ob es mit dieser Vermuthung desHerrn BurmattN seine Richtigkeit hätte, und wollte indem bejaenden Falle das Manuskript naher kennen.
Beantwortung.
Es ist zwar wahr und bekannt, daß überhaupt die.Manuskripte des Gudius in unsere Bibliothek gekommensind. Gleichwohl kann man sich bekriegen, wenn manschlechterdings ein jedes Stück, wie es in dem gedrucktenVerzeichnisse derselben steht, hier suchen wollte. Der öf-fentliche einzelne Verkauf war bereits angegangen, als vonhier aus das Gebot auf die ganze Sammlung geschah»Einige Stücke waren also schon in andern Händen, undkonnten auf keine Weise wieder erlangt werden. Zch willbey Gelegenheit eine Anzeige von denselben mittheilen, ba-nnt die Gelehrten, welche jenes gedruckte Verzeichniß znRathe ziehen, genau wissen können, was sie hier oder an-dcrwerts zn suchen haben.
Jum Glücke aber ist dieses der Fall hier nicht. Son-dern die Handschrift des Luxurius, oder, wie er, selbi-ger zu Folge, richtiger heissen würde, L.uxc»rius, ist wirk-lich bey uns vorhanden; und auch darinn hat Herr Bur-mann richtig vermuthet, daß es nichts als eine Abschriftaus dem Code.r des Salmasius ist. Sie ist indeß von dereignen Hand des Gudms, welcher mit den beygesetztenWorten, Lockce vetuttiiZimo kmliberti 6e I»
Ü4üre 8enstori8 Oivionenli8, jene seine Quelle deutlichgenug angezeigt hat. Ohne Zweifel würde es Herr Vur-wannen cmf alleWeise angenehm gewesen seyn, diese Gu-
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