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„mcn und nach Ambcrg geführet wurde. Doch sieben„Wochen hernach salvirtc er sich zum andernmale, begab„sich nach Constantinopcl, und trat öffentlich zuderMaho-„inclanischen Religion,wurde aber zu nichts andern als zu„einem Chiaus gemacht. Er war ein wollüstiger Mensch,„ein Trunkenbold und ein rechter'Atheist, deswegen erziauch von den Türken nicht weniger verachtet, als von„den Christen gehaßt wurde. Seme lüderliche Lebensart„stürzte ihu in eine schändliche Krankheit, da er VonWür-,,mern gleichsam gefressen ward, und einen so abscheulichen„Gestank von sich gab, daß ihm kein Mensch nahe kom-„men wollte, bis er endlich mit erschrecklicher VerfluchungGottes und aller Religionen, den i.ztcil October 1576„zu Constantinopcl starb. Die Siebenbürgischen Soci-„nianer haben seine Manuskripte vor hundert Gulden an„sich gekaust, von welchen aber niemals etwas ans Ta-geslicht gekommen,,, —
Doch Iöchcr ist ein gar zu elender Compilator.Die Umstände seiner Erzählung, welche sich aus dem nach-folgenden Briefe als falsch ergeben werden, könnten als»leicht mehr für eigenthümliche Unrichtigkeiten des nachläs-sigen Zusammenschreibet, als für allgemein angenomme-ne Behauptungen gehalten werden; wenn man nicht sahe,daß auch andere damit übereinstimmen, welche mit mehrUcberlcgung geschrieben und die Quellen unmittelbarer ge-braucht haben, und aus denen wenigstens Einen für allezu hören, sich wohl noch der Mühe verlohnet.
Dieser Eine fey Heinecciue, welcher in seiner Ab-bildung der airen und neuen Griechischen Rir»
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