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cbe (' ) sich gelegentlich über Neustrn also ausdrückt.,.Es war dieser Adamuv Zl^cuscrus anfangs Prediger„zuHeydelberg, nachgehends aber wegen eines Zankes mir„seinem College» D. Dieviano abgesetzt. Hierüber wur-„dc der Mensch dermassen e-grimmer, daß ersieh heimlich„mit den Svcinianern in Siebenbürgen bekannt machte,„und ilM gotteslästerliche Lehre annahm, wozu er auch„Icch. Sylv num, Znfpectvrem zu Ladenburg , Ia-„coo, Surerum, Pastorem zu Weidenheim, uud kNar-„rhiam 1?et)e, Diaeonum zu Lutrc, verführte, unter dem„Borwande, daß der Fürst in Siebenbürgen einen eige-„nen Districr Landes von den Türken erhalten, aus des-„sen Einkünften die Soeinianischcn Prediger reichlich un-„terhalcen würden. Als hierauf Anno 1570 ein Abge-wandter aus Siebenbürgen auf den Reichstag nach Speycr„kam, wollten sich diese heimliche Soeiniauer solcher Ge-„legenheit bedienen, und besuchten nicht nur denselben zu„Speyer , sondern es schrieb auch Sylv^nuv an<5>«-c>cZ.„2)landraram , den Hanvtso.inianer und Leibmcdicum„des Fürsten in Siebenbürgen ; Neuscrus aber gar au„den Türkischen Kayser, in welchem abriefe dieser letzrere„denselben wider das Dcursche Reich aufhetzet, und An-schläge giebt, wie er sich dessen bemächtigen könne. Gott„aber fügce es so wunderlich, daß der Abgesandte diese„Briefe dem Kayser Maximilians selbst in die Hände„liefern mußte, welcher sie dem Churfürsten in der Pfalz ,,Hriederlco III. alsofort zustellte. Darauf ließ man„diese Leute insgesammt in Verwahrung bringen, und„ihre Sachen, worunter man greuliche und gorteölasterli-
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< ') Anhang S. 27. Anmer?.