in die Welt schrieb (^), von welchen einige offenbar er-logen sind. Der unverwerflichste bleibt also einzig nndallein Grcphanus Gerlach, welcher in den Jahren— 78 kayserlicher Gesandtschaflöprediger in Con-stantinopel war, und vielfältigen Umgang mit Neuserngehabt hat. Was dieser von ihm, theils gelegentlichin seinen nachher in Deutschland herausgegebenen polemi-schen Schriften, theils in seinem Tagcbucbe, von ihmerzählt, ist die Hauptquelle, gegen welche jede andereNachrichten geprüfct werden müssen: nicht zu vergessen,daß man diese Hauptquelle auch gegen sich selbst prüfe.Denn die Auge sind nicht immer gleich lauter, die manaus ihr thut; und besonders scheint in dem Tagebuche,welches uns nicht einmal im Originale mitgetheilet wor-den, ('^) die jedesmalige Laune des Verfassers vielenEinfluß auf das gehabt zu haben, was er von dem Man-ne einzutragen für gut befand» —-
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^. Lirculus HoroloZii lunsris et t»li>rlZ öcc. I?»no-viss 1616 in 4. Und zwar in der diesem Werke beygefüg-ten LeliealoAM Locinianol-um p. 2Z4.
(- ^) Erst 1674 stellte es ein Enkel des Verfassers aus desseneigenhändigen hinterlassenen Papieren ans Licht; und ober schon nicht anzeigte, daß diese Papiere lateinisch abge-faßt gewesen, und er also nur eine Uebersetznng liefere:so finden sich doch genngsame Spuren davon in dem Werkeselbst; und leider Spuren, welche nicht allein beweisen,daß es eine Uebersetznng, sondern noch dazu eine sehr elen-de Uebersetznng ist. Eine Abschrift von dein lateinischenOriginale besaß Ioh. per. L.udewig , welche ^cinec-cius gebraucht hat. (S. Anhang zur Abbildungder griechischen Rirche. S. 56.)L