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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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vicum <^uenc!sm nobilem l'urci-ie pstrocinio ßsmjen-rem, sei l'^pvKrspnum ibi commvrantem pro5eüuse.°.tem, Dsssae l'neme^vsrenrl proöirus sui, czui medonlrsntinopvlim milir nikil reluKamem, 5ec! potius^e eo ßr-,tu!anrem mini ips,: quocl >V>cc>rznum s veri.tste non slienum esse, er in omn Kus e^pirikus reliZio-nis mecum emire co^nouislem u. s. w. Nicr von demSchreiben an den Türkischen Kayser, von welchem erhier so umständlich ist, sagt er dort mchtS; ohne Zwei-fel, weil ihm die daher genommene Anklage noch nichtzu Ohrew gekommen, und wahrend seinem Gefängnissenie die Rede davon gewesen war. War aber das: sowar es ohnftreitig auch erst nach seiner Flucht von Am-berg, unter seinen Papieren zu Heidelberg , gefunden wor-den; woraus wiederum die Falschheit des Borgebcns er-hellet, daß es der Kayser von dein Siebenbürgischen Ge-sandten erhalten habe. Zwar läßt Neuser dorr selbst denKayser nicht ganz aus dem Spiele, wenn er sagt:seine 2lriani>schc Gesinnung nehmlich, cum in comiti!«Ljzirelilibus cie mc et 8^Iuanc> Imperzlori ^xirnilisno,er per eum meo Princip! innvruisscr, suZs mini conlu-lui^ Allein muß der Kayser darum, durch den Siebcnbü«-gischen Gesandten selbst, dahintergekommen seyn? Muß eres aus dem Schreiben an den Türkischen Kayser ersehenhaben, wcß Geistes Kind Neuser sey? Neuser gesteht jaselbst, den Siebenbürgischen Gesandten in Speyer mitseinen Freunden besucht zu haben. Wie, wenn der Kay-ser, als ihm dieses zu Ohren gekommen, aus blossemVerdachte, den man gegen alle fremde Gesandten hat,nur wissen wollen, was es für einen Zusammenhang mit

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