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seiner Untersuchung damit zu vcrlarven? Neuser sagt eSja, daß er im Gefangnisse immer hören müssen, xvasman mir ihm handle und rhare, das müßre mandes A.a'pserv halben thun. Hätte er es nnn auch amEnde selbst geglaubt: war es darum wahr? Bleibt eSdarum dennoch nicht höchst unwahrscheinlich, daß sich derKayscr eines so widersprechenden Betragens schuldig ge-macht ; indem er auf der einen Seite ein Paar arme Geist-liche, hinter deren Arianismuö er nicht auf die beste Wei-se gekommen war, so strenge verfolgen, und auf der an-dern Seite sich mit einem offenbar erklärten Ariauer inBündniß und Schwagcrschaft einlassen wollen? Warumich aber vielmehr den Churfürsten eines Winkelzuges fürfähig halte, davon wird weiter hin die Ursache vorkom-men.
Z. Als die mchrgedachten ^Äa und Neusers Schrei-ben an den Türkischen Kayscr, in den A^onumentisintinis 1701 zuerst erschienen, konnten sich die reformir-ten Herausgeber nicht enthalten, in der Vorrede auf die-jenigen lutherischen Gottesgelehrten zu sticheln, welche,freylich unrecht genug, Neusers Abfall dem Calvinismuszur last legen wollen, und die Bestrafung des Sylvcmusfür zu strenge gehalten hatten» Lenc elt, fugen sie hin-zu, quo6 ssltem ml in Aratiam Deuter! lcriplerint, czuiebriu8 abiit in locum luum, et cuius Tpiltois, czuamxublicamu8, et notse, czugx ^Icorani lui mar^ini slle-uir, czu35cjue penes nos ggserugmus, qualis fueiit inä!»ca^t. 8ee! nec in 8^!u!>ni lupplicio/«»'o»' t-»-^«(Würerey Zegen die Irrenden) exercedztur, liqui-dem il!e se^ue sc I^euserus cum l'urcis commercium
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